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Marim - Altura, Azinhal, Castro Marim, Odeleite. Faro
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Montenegro, Santa Barbara Nexe. Lagoa
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(S. Clemente), Loule (S. Sebastiao), Quarteira, Querenca, Salir, Tor. Monchique
- Alferce, Marmelete, Monchique. Olhao
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- Alvor, Mexilhoeira Grande, Portimao. S. Bras Alportel - S. Bras
Alportel Silves - Alcantarilha, Algoz,
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Tunes. Tavira - Cabanas Tavira, Cachopo,
Conceicao, Luz, Santa Catarina Fonte Bispo, Santa Luzia, Santo Estevao,
Tavira (Santa Maria), Tavira (Santiago). Vila Bispo - Barao S. Miguel,
Budens, Raposeira, Sagres, Vila Bispo. Vila Real Santo Antonio - Monte
Gordo, Vila Nova Cacela, Vila Real Santo António.
Algarve
Lagekarte
AlgarveDie
Algarve, eigentlich der Algarve (von arab. al-gharbh al-andalus " der
Westen; Land, in dem die Sonne untergeht") ist ein ehemals eigenes
Königreich, seit Mitte der 1960er Jahre als Landschaft der
touristisch am stärksten erschlossene Teil Portugals.
Geographie
Die Algarve grenzt im Norden an das Alentejo, im Westen und
Süden
an den Atlantik und im Osten bildet der Rio Guadiana die Grenze zu
Spanien. Die Küstenlinie der Algarve erstreckt sich
über 155
km von Ost nach West, und nochmals 52 km nach Norden.
Von der spanischen Grenze bis nach Faro zieht sich eine
Flachküste, von Faro bis zum Cabo de São Vicente
bei
Sagres, dem südwestlichsten Punkt Europas, eine steile
Felsenküste mit Sandbuchten und zahlreichen Grotten. Die
höchste Erhebung der Algarve bildet das Gebirge der Serra de
Monchique.
Das administrative Zentrum und Distrikthauptstadt der Region ist Faro,
das auch einen internationalen Flughafen besitzt. Außer Faro
ist
von den Städten in der Algarve vor allem noch Sagres zu
erwähnen, das aufgrund seiner exponierten Lage am
südwestlichsten Zipfel Portugals der Ausgangspunkt der Reisen
Heinrich des Seefahrers gewesen sein soll.
Vorgeschichte und
Geschichte
Die Anwesenheit des Menschen ist in Portugal seit dem Homo erectus, der
offenbar über die Straße von Gibraltar einwanderte,
belegt.
Vom Neanderthaler sind die Spuren durch einen Lagerplatz bei Vilas
Ruivas bereits deutlicher. Muschelhaufen von Archäologen
Køkkenmøddinger genannt, entstanden vom
Mesolithikum bis
zum frühen Neolithikum durch den Verzehr von Muscheln an immer
derselben Stelle. Aus diesen Muschelhaufen sind auch Bestattungen
bekannt. Ab etwa 5000 v. Chr. ist der Ackerbau belegt (Cardial- oder
Impressokultur). Später entstanden die zahlreichen
Megalithanlagen
(Alcalar). Etwa 1000 v. Chr. dringen die Kelten hier ein und vermischen
sich mit den Einheimischen zu Keltiberern oder Lusitaniern. Etwa
zeitgleich errichteten die Phönizier erste Häfen
entlang der
Küste der Algarve. Die Karthager gründeten ca. 550 v.
Chr.
Portimão (lat. Portus Hannibalis). Im zweiten Jahrhundert v.
Chr. entstanden im Zuge der römischen Besiedelung der
Iberischen
Halbinsel zahlreiche Villen, deren Ruinen (Abicada, Boca do Rio,
Milreu-Estói, Villamoura) - vornehmlich in der Gegend von
Faro
und Lagos - besichtigt werden können.
Nach Ansiedelung durch die Goten im fünfen Jahrhundert wurde
die
Algarve ab 711 von den Mauren eingenommen. Der arabische Name al-gharb
(der Westen) erklärt sich aus der geographischen Sicht
Andalusiens. Die maurische Herrschaft endete im 13. Jahrhundert.
Von 1595 bis 1808 war die Algarve ein halb-autonomes Gebiet
mit eigener
Steuerhoheit im portugiesischen Staatsverband. Die portugiesischen
Könige führten in dieser Zeit den Titel eines
Königs von
Portugal und Algarve.
Als 1807 Napoleon in den Norden Portugals einmarschierte, wurde die
Algarve von spanischen Truppen besetzt. Diese Besetzung endete durch
die Rebellion von Olhão im Jahre 1808.
Vegetation
Die Vegetation entspricht heute nicht mehr den ursprünglichen
natürlichen Verhältnissen, denn Portugal war mit
Ausnahme der
Dünen und Marschen an der Küste mit Wald bedeckt. Die
Rodung
begann teils schon in der Megalithkultur und erreichte ihren
Höhepunkt um 1550, als die Spanier immer mehr Holz
für
Schiffe und Industrie benötigten.
Heute gibt es größtenteils nur noch Macchie. Ende
der
siebziger Jahre begann eine große Aufforstungskampagne, in
der
vor allem Nadel- und Eukalyptussetzlinge gepflanzt wurden. Unter
anderem wachsen dort noch winterharte Eichenarten und Korkeichen. Im
südlichen Küstenbereich findet man auch
Johannisbrot-,
Feigen-, Mandel-, Lorbeer-, und Granatbäume. Sie wurden durch
die
Römer eingeführt, die ebenfalls den für den
Mittelmeerraum typischen Ölbaum verbreiteten.
Tourismus
Während auf den 4.960 km² nur 395.208 (2001)
dauerhafte
Einwohner leben, kann diese Zahl in den Sommermonaten auf mehr als das
Dreifache ansteigen, wenn die Sommerquartiere gefüllt sind.
Besonders beliebte Strände sind: Praia da Rocha, Meia Praia,
Praia
da Dona Ana, Praia da Luz und Praia dos Tres Irmãos.
Insbesondere bei Golfern ist die Region beliebt.
Die archäologischen Sehenswürdigkeiten liegen im
küstennahen Hinterland. Hier sind besonders römischen
Villen
interessant: Abicada,
röm. Villa Alcalar,
die Megalithnekropole mit restaurierten Anlagen (Alcalar VII) Milreu-Estói,
röm. Villa Silves
die Burg, die röm. Brücke und das Museum Vilamoura,
röm. Villa.
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